MP3-Player sollen künftig Sicherheitsstandards unterliegen
Musik macht nicht mehr nur Spaß – für die meisten Menschen ist sie ein Gefühl der Freiheit und ein Symbol der Lebenslust. Vor allem die Jugendlichen genießen laute Musik in vollsten Zügen.
Neue Studien belegen jedoch, dass die Musik aus dem eigenen MP3 – Player meist lauter ist als ein Presslufthammer. Unwissentlich schädigen die Meisten so ihr Gehör, nicht selten sind dauerhafte und vor allem auch gravierende Einschränkungen die Folge. Doch ist es wirklich so oder müssen auch diese Nachrichten der Medien mal wieder als recht sinnlose Panikmache angesehen werden? Eines ist sicher, die Ergebnisse können wissenschaftlich belegt werden.
Obwohl die Grenze bei den MP3-Playern bei 100 Dezibel liegt, schaffen die meisten Geräte bis zu 120 Dezibel. Vergleicht man diese Lautstärke mit einem Presslufthammer, kann man schnell erkennen, dass die Musik aus dem MP3-Player meist lauter ist. Laut den Ergebnissen der bayerischen Staatsregierung ist bereits jetzt jeder vierte Jugendliche durch die Musik aus dem MP3-Player so stark geschädigt, dass keinerlei Heilungsmöglichkeiten bestehen. Besonders gefährlich sind die IPods des amerikanischen Anbieters Apple. Das Unternehmen bestätigt, dass diese Geräte extra auf diese Art und Weise konstruiert wurden.Bereits seit einiger Zeit muss sich der Anbieter gegen entsprechende Klagen wehren. Nun greifen auch die Experten aus Brüssel ein und fordern entsprechende Reaktionen von Anbietern und Herstellern. Demnach drohen die Mitglieder mit entsprechenden Sicherheitsstandards, die künftig bei den MP3-Playern eingehalten werden müssen. Doch wann kommt dieser Beschluss und kommt dieser nicht bereits ein wenig zu spät?
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